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So passt du deine Social Media-Kanäle an dein Design an

 

Du hast endlich auf deinem Blog / deiner Website dein Wunsch-Design? Dann ist es an der Zeit, auch alle deine Social Media-Kanäle daran anzupassen!

Warum das so wichtig ist: 

Dein Blog / deine Website ist genauso deine Marke wie dein Logo. Deine Seite vermittelt deinen Stil und soll ja deine Wunschleser / Wunschkunden anziehen. Das sollen aber auch deine Kommunikationsmittel! Nichts ist schlimmer wenn man von ein und der selben Person 5 verschiedene Designs sieht. Das wirkt unprofessionell und hat was von „ich will aber kann nicht“.  Ein einheitliches Design stärkt deine Marke und verankert sie im Bewusstsein deiner Leser und Kunden. Und du wirst damit auch leichter gefunden.

Alles aus einem Guß?

Ja und nein. Deine Social Media Kanäle sind genauso deine Visitenkarte wie die aus Papier. Daher sollten sie auch in deinem  Corporate Design sein.

Was gehört zum Corporate Design? 

Wenn du dein Design fertig erstellt hast solltest du dir ein Moodboard oder ein Stylesheet anlegen. Das soll dein Logo enthalten, sowie deine zwei gewählten Schriften, die Farben ( am Besten mit Hex-Nummern) und etwaige Watermarks, Muster und Buttons.

Beispiel:

Stylesheet

 Das hilft dir dabei, deinen Stil überall umzusetzen.

Trotzdem musst du jetzt nicht alle Accounts 100% gleich gestalten, es geht dabei nur um das Grunddesign. Du kannst natürlich auf Facebook einen anderen Header verwenden als bei Twitter, es sollte aber trotzdem erkennbar sein dass es sich um dich handelt!

Hier siehst du zwei Beispiele dafür:

Social Media
Facebook
Social Media Design
Twitter

Die Farben, das Logo, der Stil ist ident aber trotzdem ist ein Unterschied erkennbar. Das Foto zu ändern ist am Leichtesten, es soll aber zum Stil passen. Dann könntest du z.B aber auch die Logo-Plazierung ändern oder die Hinterlegung (statt einem Kreis ein Rechteck). Da gibt es einiges an Spielraum.

Der Sinn dahinter ist, dass deine Accounts nicht nur einheitlich sondern auch lebendig sind – wenn du kleine Unterschiede einbaust vermittelt das auch, dass du das Ganze ernst nimmst und dir was überlegst und dir Mühe machst. Was nur positiv für dich sein kann!

Was auf jeden Fall überall enthalten sein muss:

  • Dein Logo
  • Deine 2 Hauptfarben
  • Deine Bildsprache

Zusätzlich kannst du natürlich im Profilbild statt eines Monogramms oder dem Logo dein eigenes Foto platzieren. Die Meinungen gehen darüber auseinander: die einen mögen es, die anderen nicht, die einen halten es für besonders wichtig, die anderen halten das Logo für wichtiger. Auf deinem Blog bzw deiner „Über mich“-Seite solltest du aber auf jeden Fall ein Foto von dir zeigen. Das schafft eine Vertrauensbasis.

Der Sprachstil

Was oft wenig beachtet wird ist der Sprachstil. Auch er gehört in gewisser Weise zum Corporate Design dazu. Das Design ist überall gleich aber du sprichst die Leser / Kunden überall anders an? Das passt gar nicht! So wie du auf deinem Blog schreibst, so schreibe auch in den diversen Kanälen. Social Media ist sowieso zum Vernetzen und Kommunizieren ausgelegt – daher hat da steife Business-Sprache nichts verloren.

Ich persönlich habe nur meine Website in „Sie“ gehalten, da es eben eine reine Business-Seite ist und es hierzulande noch immer sehr unüblich ist, potentielle Geschäftspartner gleich von Anfang an zu duzen.

Auf einem Blog oder auf Facebook würde es aber eher strange wirken, die Leser zu siezen.

 

Größe und Aussehen

Wichtig für die bestmögliche Darstellung deiner Bilder, Headerbilder und Postings ist, dass du die empfohlenen Maße für die diversen Plattformen beachtest.

Wenn du dir für deine wichtigsten Plattformen Posting-Template anlegst, sparst du dir eine Menge Zeit beim Posten und du kannst dir sicher sein, dass Größe, Auflösung und Stil immer passt. Und nicht das Logo als Wasserzeichen vergessen!

TIPP: schreibe dir auf, wie groß das Bild für z.B den FB-Header sein soll. Öffne dann ein neues Dokument in Photoshop, wo du schon in den Einstellungen die Maße eingibst. Dann hast du genau die richtige Fläche und brauchst die Bilder dann nur mehr platzieren und verkleinern/vergrößern damit sie perfekt in die Fläche passen.

 

 

 

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